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TB-News

Bundesweiter Metallverband zeichnet TB Sondermaschinen als Ausbildungsbetrieb des Jahres aus

SG 057

Thomas Bauer: „Unsere Mitarbeiter sind uns viel wert“

Einmal im Jahr zeichnet der Metallverband die Ausbildungsbetriebe des Jahres aus.

Das Maschinenbauunternehmen Thomas Bauer Sondermaschinen in Bad Kötzting wurde 1986 von Thomas Bauer gegründet. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen 17 Mitarbeiter und fertigt Vorrichtungen und Anlagen für verschiedenste Industriezweige wie Metall, Holz, Glas, Kunststoff, Lebensmittel und Medizin. Als zweites Standbein werden auf modernen CNC-Bearbeitungszentren komplexe Einzelteile sowie Kleinserien gefertigt. In jüngster Zeit wurde noch das TB Reparaturzentrum angegliedert welches Teilereparaturen oder die Ersatzteilfertigung für Industrie, Baugewerbe oder die Landwirtschaft anbietet.

 

Der ländliche Raum, davon sind Thomas Bauer und seine Frau Beate überzeugt, hat es keineswegs leichter, gute Lehrlinge zu finden. „Gute, motivierte und pflichtbewusste Auszubildende sind aber der Schlüssel, um erfolgreich ausbilden zu können“ so Beate Bauer.

Trotzdem gelingt dies manchen Unternehmen regelmäßig besser als anderen. Bei den Leistungswettbewerben schneiden die TB-Lehrlinge immer wieder besonders gut ab. Mit Simon Pfeffer hat das Unternehmen nach einigen Kammer- oder Landessiegern nun auch den ersten Bundessieger ausgebildet. Es versteht sich von selbst, dass auch Simon Pfeffer, wie bisher fast alle TB-Lehrlinge, nach seiner Ausbildung als Facharbeiter übernommen wurde. Er wird nach der Meisterprüfung, die er jetzt in Angriff genommen hat, die neue, hauseigene Lehrwerkstatt leiten. „Wegen der demografischen Entwicklung wird es in Zukunft schwerer werden, geeignete Lehrlinge zu bekommen“, sagt Thomas Bauer. „Man muss also als Arbeitgeber attraktiv bleiben um diesem Trend entgegenzuwirken. Einer unserer nächsten Schritte hierzu ist z.B. die Integration einer eigenen Lehrwerkstatt."

Erstmals ging in diesem Jahr der „Till Eulenspiegel“ an einen 20-Jährigen, eine Auszeichnung, die bisher nur gestandene UnternehmerInnen oder PolitikerInnen erhalten hatten. Bundessieger Simon Pfeffer wurde diese Ehrung der Kreishandwerkerschaft Cham zuteil, weil man deutlich machen wollte „dass persönlicher Fleiß, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit sich lohnen".

Wie man gute Lehrlinge findet? Das sei nicht immer ganz einfach, sagen Beate und Thomas Bauer. Man sehe es weder den jungen Leuten noch ihren Zeugnissen oder Bewerbungsunterlagen an. Beate Bauer: „Die Hobbies, die in den Bewerbungen genannt werden, sind meist auf die Unternehmen zugeschnitten. Die SchülerInnen machen Bewerbungskurse, worauf dann alle Anschreiben ziemlich gleich aussehen. Für uns wird es dadurch etwas schwerer, die passenden Bewerber herauszufiltern.“

Thomas Bauer: „Wir versuchen junge Menschen zu finden, die echtes Interesse am Job haben. Unsere Lehrlinge dürfen schon früh aktiv und selbständig in der Produktion mitarbeiten und fühlen sich dadurch für ihren Tätigkeitsbereich verantwortlich. An der Seite unserer erfahrenen Mitarbeiter lernen sie in diesem Rahmen auch viel über Arbeitseinstellung, Motivation oder unsere Firmenphilosophie. Wir versuchen stets, ihnen größtmögliche Entfaltungsmöglichkeiten zu geben. Natürlich kommt es manchmal vor, dass diese Freiräume zusammen mit dem Jugendlichen neu abgesteckt werden müssen - aber auch dieses Ausloten der Grenzen gehört für uns zu einem erfolgreichen Lernprozess."

Freie Lehrstellen werden von der Fa. Bauer ganz normal über das Arbeitsamt oder die Schulen in der Umgebung bekannt gegeben. Natürlich gibt es auch in der Region Bad Kötzting einen regen Wettbewerb um den guten Nachwuchs. Trotzdem, so Thomas Bauer, entscheiden sich jedes Jahr Jugendliche für sein Unternehmen und für das Metallhandwerk: „Wir hatten schon Bewerber, die sich bewusst für uns als kleineres Unternehmen entschieden haben, weil hier die Bandbreite der Produktion meist größeren Umfang verspricht und somit auch die täglichen Aufgaben abwechslungsreicher und anspruchsvoller werden. Wer bei uns Zerspanungsmechaniker/in lernt, bekommt daneben u.a. auch Fertigkeiten in der Montage, dem Schweißen und der Blechbearbeitung mit auf den Weg. Eine breitere Grundausbildung als bei uns kann man im Metallhandwerk nicht bekommen.“

Alle Bewerber müssen den hauseigenen Einstellungstest bestehen und ein kleines Probestück anfertigen. Thomas Bauer: „Sogar die Art und Weise, wie ein Bewerber eine Stück Draht biegt, sagt manchmal schon mehr als Bewerbungsunterlagen und Zeugnisse"

Wer mit soviel Engagement ausbildet und seine eigene Spitzenmannschaft formt, möchte sie auch behalten. Als in der Wirtschaftskrise letztlich die Aufträge ausblieben, hatte das Unternehmen fast 9 Monate Kurzarbeit angemeldet. Beate Bauer: „Natürlich waren das für uns hohe Kosten. Aber unsere Mitarbeiter sind uns sehr viel Wert. Wir wollen ihnen diese Sicherheit geben. Bei uns weiß jeder, wie wichtig er ist. Ganz gleich, ob in der Fertigung oder im Büro.”

Thomas Bauer: „Es ist wie in einer Familie. Jeder hat sein Spezialgebiet. Jeder kann sich auf den anderen verlassen. Wir können uns auf unsere Mitarbeiter verlassen und unsere Mitarbeiter auf uns."

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